Freitag, 19. Juli 2013

San Francisco ...


... ist an den richtigen Ecken eine wirklich sehr schöne Stadt, auch wenn es dort nie mehr als 25 Grad werden. Außerdem besteht die Stadt aus jeder Menge drei- und vierspuriger Einbahnstraßen, was nachts auch mal zur Verwirrung führen kann. Aber die freundlichen Straßenkehrer wiesen uns mit Lichthupe und Sirene freundlich darauf hin, dass wir in die verkehrte Richtung fuhren.
In unserer Straße - der 6-ten - in der wir lebten, wohnte nicht gerade die Crème de la Crème. Um genau zu sein wohnten dort die meisten Menschen auf der Straße. Man könnte meinen wir wären zurück in Bangkok gewesen, nur das die Farbe der Haut nicht in die Assoziation passte.
Am nächsten Tag fuhren wir als allererstes eine Runde mit dem Cabel Car - denn wer in San Francisco nicht mit dem Cabel Car fuhr, war nicht in San Francisco.


Gleich darauf ging es weiter zur Fisherman’s Warft und zum Pier 39. Auf dem Pier 39 waren eine Menge Geschäfte, Essbuden und andere Tourismusangebote versammelt. 



Ganz in der Nähe, aber weit oben auf einem Berg, war der Coit Tower, den wir besichtigten, bevor es mit dem Cabel Car weiter Richtung Cathedral of Saint Mary ging. Diese römisch katholische Kirche beeindruckte durch ihre extravagante Form und ihre Höhe.


Die Golden Gate Bridge, so wie die Lombard Street, sahen wir uns einmal bei Nacht und bei Tag an. Nachts war es jedoch viel angenehmer hinzukommen, da die Lombard Street am Tag so stark befahren war, dass wir uns eine halbe Stunde in die Schlange stellen mussten, um dort die Schlangenlinien hinunter zu können.



Die anschließende Idee war es, mit dem Auto nach Chinatown zu fahren, um dort etwas zu essen. Prinzipiell war die Idee auch gut nur die Umsetzung könnte man als recht schwierig bis unmöglich bezeichnen. Nach weiteren dreißig Minuten im Stadtverkehr wählten wir die Verteidigungsform der Flucht und wollten so schnell wie möglich aus diesem Chaos verschwinden. Die Baustelle auf der Main Street gab uns noch den Rest, somit begann ich leicht cholerisch zu werden und testete die „KIAnische“ Hupe auf Tauglichkeit, während Martin das relativ lustig fand. Nach ca. eineinhalb Stunden und einem Magengeschwür mehr waren wir dem Chaos entkommen und gingen schließlich zu Fuß nach Chinatown. 





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