... ist an
den richtigen Ecken eine wirklich sehr schöne Stadt, auch wenn es dort nie mehr
als 25 Grad werden. Außerdem besteht die Stadt aus jeder Menge drei- und vierspuriger
Einbahnstraßen, was nachts auch mal zur Verwirrung führen kann. Aber die
freundlichen Straßenkehrer wiesen uns mit Lichthupe und Sirene freundlich
darauf hin, dass wir in die verkehrte Richtung fuhren.
In unserer
Straße - der 6-ten - in der wir lebten, wohnte nicht gerade die Crème de la
Crème. Um genau zu sein wohnten dort die meisten Menschen auf der Straße. Man
könnte meinen wir wären zurück in Bangkok gewesen, nur das die Farbe der Haut
nicht in die Assoziation passte.
Am nächsten
Tag fuhren wir als allererstes eine Runde mit dem Cabel Car - denn wer in San
Francisco nicht mit dem Cabel Car fuhr, war nicht in San Francisco.
Gleich
darauf ging es weiter zur Fisherman’s Warft und zum Pier 39. Auf dem Pier 39
waren eine Menge Geschäfte, Essbuden und andere Tourismusangebote versammelt.
Ganz in der Nähe, aber weit oben auf einem Berg, war der Coit Tower, den wir
besichtigten, bevor es mit dem Cabel Car weiter Richtung Cathedral of Saint
Mary ging. Diese römisch katholische Kirche beeindruckte durch ihre
extravagante Form und ihre Höhe.
Die Golden
Gate Bridge, so wie die Lombard Street, sahen wir uns einmal bei Nacht und bei
Tag an. Nachts war es jedoch viel angenehmer hinzukommen, da die Lombard Street
am Tag so stark befahren war, dass wir uns eine halbe Stunde in die Schlange
stellen mussten, um dort die Schlangenlinien hinunter zu können.
Die
anschließende Idee war es, mit dem Auto nach Chinatown zu fahren, um dort etwas
zu essen. Prinzipiell war die Idee auch gut nur die Umsetzung könnte man als
recht schwierig bis unmöglich bezeichnen. Nach weiteren dreißig Minuten im
Stadtverkehr wählten wir die Verteidigungsform der Flucht und wollten so
schnell wie möglich aus diesem Chaos verschwinden. Die Baustelle auf der Main
Street gab uns noch den Rest, somit begann ich leicht cholerisch zu werden und testete
die „KIAnische“ Hupe auf Tauglichkeit, während Martin das relativ lustig fand.
Nach ca. eineinhalb Stunden und einem Magengeschwür mehr waren wir dem Chaos
entkommen und gingen schließlich zu Fuß nach Chinatown.




















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