Mittwoch, 31. Juli 2013

Houston wir haben ...






... kein Problem, weil eigentlich alles so lief wie sonst auch. Wir kamen in Houston an, checkten in unsere Unterkunft ein und begannen die Stadt zu erkunden. 
Zu sehen gab’s ein grandioses Haus, welches beim gestalten bestimmt eine Menge Spaß machte da es komplett mit Bierdosen geschmückt ist.


Durch Zufall sind wir auf die dortige Universität gestoßen und waren schwer beeindruckt. Nicht allein die Größe ist beeindrucken sondern auch die Architektur und dieses besonderer Flair.



Wirklich gut gemacht ist ein Park voller riesiger Skulpturen und am späteren Abend fuhren wir noch zu der Water Wall. Das ist eine riesige, halbrunde Mauer an der Wasser herunter läuft – nasse Füße inklusive!




Bevor wir zum Space Center Houston fuhren kauften wir die Tickets online und ließen sie im Motel ausdrucken. Als wir am Tor zum Parkplatz ankamen sollten wir nochmal einige Dollar für einen Parkplatz zahlen. Wir empfanden das als etwas übertrieben und ich fragte den Typen, ob es nicht auch kostenfreie Parkplätze gäbe. Nach einer kurzen Reaktionszeit winkte er uns einfach weiter, ohne etwas zu sagen. Somit war's Parken kostenfrei. Verstanden haben wir es nicht, aber lustig fanden wir's.  



Um sich etwas von den ganzen Strapazen der letzten Tage zu erholen sind wir an einen 50 Meilen entfernten Strand gefahren und haben dort die Füße hochgelegt. Der Golf von Mexico hat deutlich das wärmste Wasser ever!




 

Dienstag, 30. Juli 2013

Nach ca. 980 Meilen ...


waren wir schließlich in Dallas angekommen. Natürlich war es schon mitten in der Nacht und wir legten uns erst einmal eine Runde hin.
Ausgeschlafen sind wir dann zu einem Luftfahrtmuseum gefahren, wo wir (unfreiwillig) von einem ziemlich altem, stark nuschelnden Mann erklärt bekamen was es wo zu sehen gab. Also eine für uns sehr undetaillierte kleine Führung, da wir froh sein konnten die „Main Massages“ herausfiltern zu können. Dafür lies er uns aber in einem alten Armi-Hubschrauber sitzen.



Sehenswert in Dallas waren die Bronze Büffel die auf dem Pioneer Plaza stehen, die Margaret Hunt Hill Bridge die nach Downtown führt und auch die Skyline war sehr imposant.
Leider war das American Airline Stadium geschlossen, also gab’s nur Bilder von außen.



Später am Tag waren wir noch auf den Spuren von J.F. Kennedy und wollten die letzten 500 Meter der Strecke fahren die er fuhr bevor er erschossen wurde. Ging aber leider nicht, weil er anscheinend gegen die Straßenverkehrsordnung verstieß und in eine Einbahnstraße gefahren war. Aber zu Fuß sind wir dann schließlich doch dort lang gekommen. Als wir am Abend in unserem Motel die Dokumentation über die Ermordung ansahen entschlossen wir nochmal dorthin zu fahren, um die damalige Situation genauestens zu analysieren – sind aber zu keinem anderen Ergebnis gekommen. 


In der Nähe von San Antonio...


liegt das Atomwaffentest- und Militärgelände "Trinity". 1945 wurde dort in der Wüste eine Atombombe getestet, die einen 3 m tiefen und 300 m breiten Krater hinterließ und den Sand zu grünlichem Glas werden lies. Selbst heute soll noch eine geringe radioaktive Reststrahlung vorhanden sein. Leider konnten wir nicht auf das Militärgelände, da es für die Öffentlichkeit nur zwei Mal im Jahr geöffnet wird.


El Paso lag auf unserer Strecke nach Dallas auf dem Weg. El Paso liegt an der mexikanischen Grenze. Gegenüber im mexikanischen Juarez kommt es im Schnitt zu 8 Morden am Tag! Zum Glück ist dies in El Paso selbst nicht so. Dennoch herrschte ein etwas bedrückendes Gefühl, welches durch die Grenzübergänge, mehrere Zäune und Stacheldraht hervorgerufen wurde.
Ganz nett war die St. Patrick Kathedrale und interessant ein alter Friedhof, der nur aus Steinen besteht und ziemlich chaotisch wirkt.




Auf der weiteren Strecke nach Dallas kamen wir an großen Ölfeldern und Windparks vorbei. An der Front eines Gewitters gab es ein paar kleinere Tornados in der kargen Wüstenlandschaft zu sehen - nichts erstes oder schlimmes.

Auf dem Weg nach Santa Fe...


wurden wir Zeugen eines Polizeieinsatzes auf der Autobahn. Zwei Polizeiwagen stoppten einen LKW. Einer der Officer stieg aus seinem Wagen aus, lud seine Shotgun durch und ging Richtung LKW.
In Santa Fe angekommen, mussten wir feststellen, dass wir in Motel zwar in Santa Fe gebucht haben, aber das dieses in Argentinien liegt. Shit happens. Wir machten uns auf die Suche nach einem neuen und wurden auch schnell fündig.
Santa Fe in New Mexico ist eine wunderschöne Kleinstadt. Die Gebäude im Pueblo-Stil mit ihren Rundungen sehen sehr einladend aus und wirken beruhigend.
Viele Kirchen gibt es. Darunter die Cathedral Basilica of St. Francis of Assisi, wo gerade mehrere Babys/Kinder getauft wurden und die Loretto Kapelle, mit einer sehr engen Wendeltreppe.







In Albuquerque haben wir uns die Petroglyph-Vulkangesteine angesehen, auf denen Malereien von Indianern sind. Oben auf dem kleinen Berg konnte man auf Albuquerque schaue und wir kamen mit zwei Amerikanern ins Gespräch. Einer sah im Gesicht etwas zugerichtet aus...Uns wurde schnell klar warum, denn beide sind im Kampfsport beruflich tätige. Als einer uns fragte, ob er ein Foto von uns machen solle, hatte Andreas schon sorge, dass ich meine Kamera nicht wieder sehen würde. Doch alles ging gut, die beiden waren eigentlich ganz nett.


 Old Town in Albuquerque ist ebenfalls sehr nett und ruhig. Vieles erinnert an Santa Fe. Um einen kleinen Park sammeln sich kleine Souvenirläden, Restaurants, Kunstgalerien und eine Kirche.



In Downtown waren wir auf der Suche nach einem Shoppingcenter. Da wir nicht fündig wurden, haben wir zwei Polizisten nach dem Weg gefragt. Diese waren mit Abstand die nettesten Amerikaner, die wir bisher getroffen hat!


Da durch Albuquerque die historische Route 66 geht und wir unbedingt ein derartiges Symbol auf der Straße sehen wollten, machten wir uns auf die Suche. Leider war auch nach vielen Meilen Fahrt noch nichts zu sehen. Die Antworten von mehreren Leuten war ganz unterschiedlich:
"Ja, da hinten auf der Main Street gibt es dieses Symbol", "Nein, diese Zeichen sind schon lange nicht mehr vorhanden.". Erst zwei Straßenbauer hatten einen halbwegs guten Tipp. An einer Tankstelle außerhalb der Stadt an einem kleinen Hügel gab es das Zeichen zu sehen. Die Tankstellenbesitzerin hatte es erst einen Tag zuvor eigenhändig für den Dreh eines neuen Filmes fertiggestellt. Zwar war es nicht auf der Straße abgebildet, dafür konnten wir aber trotzdem ein paar gute Fotos machen.