Donnerstag, 21. Februar 2013

Vor dem Apfelpflücken ...


... ergaben sich noch andere  Jobs. Einem Weintrauben-pflück-Arbeitgeber gefiel es nicht, dass wir zu Viert unsere Kohle nach dem ersten Tag Arbeit haben wollten und somit wurden wir nach einer Diskussion bezahlt und kurzer Hand durch neue Arbeiter ersetzt.
Das wir auf unsere Geld bestanden, lag zum einen an der Vertrauenswürdigkeit des Arbeitgeber, an der Tatsache, dass wir am nächsten Tag evtl. andere Arbeit bekommen könnten, außerdem, dass die gesamte Belegschafft schwarz beschäftigt war und zuletzt eigentlich nur ein Tag Arbeit vereinbart war.
Die Trauben waren für die Champagnerproduktion gedacht und der anfangs geglaubte  
zu geringe Stundenlohn von 14 AUD erwies sich den Tag darauf als gut bezahlt.

Als wir dem darauffolgenden Tag eigentlich nicht wussten was wir machen sollten, kam unser Supervisor vorbei gefahren und sagte, dass wir mit dem Birnenpflücken beginnen können. Für eine Box gab es 12 AUD. Um diese zu füllen brauchten wir eine Stunde zu Zweit!  Damn! Das ist ein richtig mieser Stundenlohn.
Nach zwei Tagen - 15 Boxen - war die Arbeit erledigt und unsere Arme sahen aus als hätten wir mit einer Schaar Katzen gekämpft, da die neuen Knospen der Birnenbäume eine Art Sicherungsmechanismus besitzen, der einem die Arme aufritzt.


1 Kommentar:

  1. das outfit steht dir gut martin :D solltest öfter so rumlaufen ;)
    vielleicht sogar in der uni? :D

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