... in Noosa war nett anzusehen,aber endlich ging’s los in Richtung Rainbow Beach. Die Möglichkeit am 40 Miles Beach
entlang zu fahren nahmen wir direkt wahr. Über den Strand und durch das Wasser
... großartig, aber ohne 4WD ging dort nix.
Als wir am Ende der Strecke ankamen standen wir vor einer Schranke, die
vermeintlich geschlossen war, doch das Vorhängeschloss war nicht verriegelt und
somit bekamen wir die Kette los und kamen auch verbotener weiße den Berg hoch.
Oben trafen wir einen jungen Mann vor einem Haus und fragten, wie wir zurück
kommen könnten. Er sagte: „Jetzt gar nicht mehr, die Flut kommt, aber ab 19:30h
könnten wir zum Campingplatz fahren und dort unsere Lage erklären und bestimmt eine
Nacht dort campen. Er fragte auch, ob dass Tor offen stand und nach unserer
Erlaubnis, mit der wir auf dem Strand fahren durften... „Tor war offen! Klar!
und hääää? Erlaubnis? Wo gibt's die denn?" Die nächste Frage seiner seits
war dann, „ob wir das Auto geklaut hätten?" Nach dem Gespräch schauten wir
uns noch den Strand und den Leuchtturm an, bevor wir nochmal zu ihm gingen, um
zu fragen, ob wir unser Zelt auf seiner Wiese aufschlagen dürfen. Etwas
zögerlich sagte er uns dann, dass es noch einen Raum im Haus gäbe mit drei
Betten. Spitze!
Wir kochten noch draußen am Auto und gingen
dann rein, als wir feststellen mussten, dass Anna (unsere Köchin, die wir an
Anfang der Reise in Sydney gefunden haben) im Gesicht dem Anschein nach zwölf
mal von Moskitos gestochen wurde. Nach riiiiiiiiesem Gelächter und einer kurzen
Weile sah nicht nur ihr Gesicht aus als wäre es zerstochen, sondern der ganze
Körper. Abgesehen davon bekam sie schlecht Luft und wurde etwas unruhig. Der
junge Mann brachte von draußen etwas Kaktus vorbei, wegen der Aloe Vera und bat
die Nachbarn um Rat. Diese waren auch kurz darauf bei uns im Zimmer und
begutachteten Anna in Unterwäsche. Um sie zu beruhigen, sagten diese auch, dass
der Rettungshubschrauber nur eine Stunde bräuchte, um da zu sein. Hahaha! Nach
kurzer Diskussion stand fest, dass es eine allergische Reaktion sein musste.
Wahrscheinlich wegen einer Art Sandfloh. Nach etwas Medizin und Ruhe wurde es
dann zum Glück wieder besser und sie beruhigte sich etwas.
Nach der ganzen Aktion unterhielten wir uns
noch ein paar Minuten mit dem Einheimischen, der uns fragte, wie wir es
schaffen konnten zu ihm zu kommen. Ob wir denn nichts von Ebbe und Flut
wussten, keine Probleme mit dem Wasser bekamen und ob wir denn auch Luft aus
den Reifen ließen.
Hmmm, Ebbe und Flut, ... schon mal was von
gehört, dass mit dem Wasser fanden wir ganz lustig, wenn wir durchfahren mussten,
weil mal wieder eine Welle zu weit ins Land ragte und das Auto lief auch „mit
Luft" im Reifen ganz locker über den Strand. Der Blick des jungen Mannes
sprach Bände. Er fragte sich, wie zum Teufel wir es schaffen konnten lebendig
bei ihm anzukommen.
Da haben wir allen Anschein nochmal Glück
gehabt.




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